Die Eingriffsregelung (Mitigation-Hierarchie)
Wir sind in Natura-2000-Gebieten tätig. Das bedeutet eine besondere Verantwortung – die wir sehr ernst nehmen. Daher ist es unser Ziel, bis 2030 in allen Projekten nach der Mitigation-Hierarchie zu arbeiten.
Die Mitigation-Hierarchie bildet die Grundlage unserer Arbeit zum Schutz und zur Stärkung der Biodiversität. Sie unterstützt uns dabei, in jeder Phase fundierte Entscheidungen zu treffen. In der Praxis bedeutet das, dass wir stets folgende Reihenfolge einhalten:
- Auswirkungen vermeiden
Unser oberstes Ziel ist es, Eingriffe in die Natur vollständig zu vermeiden. - Auswirkungen minimieren
Wenn dies nicht möglich ist, reduzieren wir die Auswirkungen so weit wie möglich durch geeignete Maßnahmen. - Natur wiederherstellen
Wird ein Gebiet beeinflusst, arbeiten wir aktiv an seiner Wiederherstellung, z. B. durch ökologische Renaturierung. - Kompensieren bei Bedarf
Erst wenn alle anderen Maßnahmen ausgeschöpft sind, gleichen wir verbleibende Auswirkungen aus.
So stellen wir sicher, dass wir in jedem Schritt Verantwortung übernehmen – und dazu beitragen, die Natur der Berge für zukünftige Generationen zu erhalten.
Abgeschlossene Projekte
Wir haben drei Entwicklungsprojekte mit Fokus auf Wachstum und nachhaltige Flächennutzung abgeschlossen. In allen Projekten haben wir die Mitigation-Hierarchie angewendet, um negative Umweltauswirkungen zu minimieren und eine langfristig nachhaltige Entwicklung sicherzustellen. Umweltbewertungen dienten als Grundlage für Planung und Entscheidungen und trugen dazu bei, wertvolle Naturgebiete zu schützen.
- Sälen: Söderåsen – Verbreiterung von Skipisten
- Vemdalen: Phase 1, Hovde Syd – neue Skipisten
- Hemsedal: Lodge Express – neuer Sessellift